Herzlich Willkommen auf unserer Informationsplattform für Anleger des Riesenradfonds Singapore Flyer GmbH & Co. KG!

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse und der Insolvenz der Projektgesellschaft, ist die Verunsicherung, Wut und das Entsetzen der Anleger des Riesenradfonds Singapore Flyer enorm gestiegen - und damit auch das Informationsbedürfnis.
Wir wurden von zahlreichen Anlegern des Fonds gebeten, eine Informationsplattform ins Leben zu rufen. Dies haben wir getan: diese Seite soll zum Austausch der Anleger untereinander dienen, aber auch dazu führen, dass jeder einzelne durch eine kostenlose Anmeldung dazu beitragen kann, dass Interessen gebündelt werden und damit der Druck auf die beteiligten Banken erhöht werden kann. Wir meinen, dass es an der Zeit ist, den Banken zu zeigen, dass man so nicht mit Anlegergeldern umgehen kann. Wir fordern Schadenersatz für die Anleger!

Wir haben auf dieser Seite aktuelle Informationen und Urteile, die wir zugunsten unserer Mandanten erstritten haben, veröffentlicht. Erfreulicherweise vertritt das Landgericht Frankfurt am Main in zahlreichen bereits zugunsten der Anleger erstrittenen Urteilen die Auffassung, dass der Prospekt falsch ist, was die Größe der vermietbaren Gewerbeflächen anbelangt. Außerdem wird von zahlreichen Richtern am Landgericht Frankfurt am Main auch die von der Delbrück Bethmann Maffei AG (heutige Bethmann Bank) verwendete „Vorabinformation“ als falsch angesehen, weil darin die Laufzeit des Fonds und das Andienungsrecht falsch dargestellt seien.

Im Forum können sich Anleger über alles, was ihnen im Zusammenhang mit dem Fonds auf dem Herzen liegt, austauschen, und dort z.B. auch nach Anlegern suchen, die vom selben Berater der gleichen Bankfiliale beraten wurden. Dies könnte z.B. im Rahmen eines Klageverfahrens gegen die beratende Bank hilfreich werden, wenn es darum geht, Zeugen für gewisse Aussagen des Anlageberaters zu benennen.

Wenn Sie diese Initiative unterstützen möchten und per email über neue Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten werden wollen, bitten wir Sie, sich unter dem Menüpunkt "Anmelden" anzumelden. Ihre Daten werden nicht auf der Seite veröffentlicht, sondern nur in einem Verteiler gesammelt, der selbstverständlich nicht an Dritte weitergereicht wird. Wer öffentlich diskutieren möchte, kann dies unter dem Menüpunkt "Forum" unter seinem Namen oder einer fiktiven Userkennung tun.

Derzeit vertreten unsere Kanzleien bereits über 200 geschädigte Anleger der Singapore Flyer GmbH & Co. KG.
Infolge der Insolvenz der Projektgesellschaft ist nun endgültig klar, dass auch das Geld der Anleger der Fonds-Gesellschaft weg ist. Um ihr Geld wieder zu erlangen, muss jeder einzelne Anleger seine Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen, u.a. gegen die beratende Bank, die ihm das Desaster eingebrockt hat, geltend machen.
Wir meinen, dass zum einen mit den Anlegergeldern sorgsamer hätte umgegangen werden müssen und dass die Prospektangaben falsch sind. Außerdem hätten die beratenden Banken das empfohlene Produkt vorab besser "auf Herz und Nieren" prüfen müssen. Sie hätten die Anleger auf die Risiken hinweisen müssen und die Beteiligung nicht als sichere Anlage verkaufen dürfen. Stattdessen haben die Banken nur ihren eigenen Vorteil (Provisionen von z.T. sogar 11 %) im Auge gehabt!

Außerdem hätten die Anleger darüber informiert werden müssen, dass die beratende Bank mindestens 10 % Vermittlungsprovision erhält. Es ist nicht ausreichend, wenn im Prospekt lediglich die Höhe von Kosten der Eigenkapitalbeschaffung angegeben ist: die Rechtsprechung verlangt, dass auch Anleger geschlossener Fonds darüber informiert werden müssen, dass und in welcher Höhe die beratende Bank Provisionen kassiert. Zudem ist der Prospekt nach unserer Ansicht in zahlreichen Punkten falsch und irreführend.

Wir hoffen, die Interessen der Anleger in so großer Zahl bündeln und auf diese Weise so großen Druck auf die Banken ausüben zu können, dass die Banken ein akzeptables Vergleichsangebot unterbreiten.  Auch bei anderen Fonds ist uns dies schon gelungen: bei den VIP-Medienfonds hat der Druck durch zahlreiche Urteile, die wir gegen die beratende Bank unter anderem wegen fehlender Aufklärung über die Vertriebsprovision erstreiten konnten (kick-back-Rechtsprechung), zu flächendeckenden Vergleichsangeboten auch für nicht klagende Anleger geführt.

Auch beim Nachfolgefonds der DBM Fonds Invest GmbH, dem Riesenradfonds Global View Great Wheel Beteiligungs GmbH & Co. KG, lag einiges im Argen: die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt dort wegen des Verdachts der Veruntreuung von Anlegergeldern. Dort sollten die Anleger mit einem Abfindungsangebot einer Tochtergesellschaft der dahinterstehenden ABN Amro Bank mit 60 % ihrer Einlage abgespeist werden. Viele Anleger ließen sich dies nicht gefallen und nahmen die DBM Fonds Invest GmbH, die auch für den Prospekt des Singapore Flyer verantwortlich ist, aus Prospekthaftung sowie die beratenden Banken aus Falschberatung erfolgreich auf Schadensersatz in Anspruch. Bei beiden Fonds war die DBM Fonds Invest GmbH die Prospektherausgeberin, es waren zum Teil dieselben Personen in der Geschäftsführung.

Gerne stehen wir für etwaige Rückfragen zur Verfügung.

© Mattil & Kollegen Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht

Katja Fohrer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Wolfgang Arndt
Rechtsanwalt